TV-Tipps - FEBRUAR

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Yadira

TV-Tipps - FEBRUAR

Beitrag von Yadira »

02.02.2006 SWR 08:25 08:55 Heimat in der Fremde - Türken in Deutschland
Den Rap 'Denkmal' hat die Kölner Gruppe 'Microphone Mafia' ihren Vätern gewidmet - und stellvertretend der ganzen ersten Generation so genannter Gastarbeiter, die seit Mitte der 1950er Jahre nach Deutschland kamen. Deutschland - Wirtschaftswunderland: Der wirtschaftliche und soziale Wiederaufstieg Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wäre ohne die Mithilfe ausländischer Arbeitskräfte nicht möglich gewesen. 1961 unterzeichnet - nach Italien, Spanien und Griechenland - die Türkei einen Anwerbevertrag mit der Bundesregierung. Bereits im Oktober 1961 kommen die ersten Türken an - bis heute stellen sie die größte Gruppe der Migranten in Deutschland. Der Film legt den Schwerpunkt auf die Anfänge der türkischen Einwanderung und porträtiert zwei Familien der 'ersten Generation'.
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02.02.2006 3sat 21:00 22:00 Warum Kadriye sterben musste - Ein "Ehrenmord" in der Türkei
Dass Frauen einen Sarg zu Grabe tragen, ist ein offener Tabubruch in der muslimischen Türkei. Als das Foto dieser Frauen um die Welt geht, wird ein Verbrechen ruchbar: In dem Sarg liegt Kadriye Demirel, 18 Jahre alt und schwanger. Ihr eigener Bruder hat sie umgebracht, weil sie - aus seiner Sicht - die 'Familienehre beschmutzt' hatte. Der 'Ehrenmord' in Diyarbakir, im kurdischen Osten Anatoliens, ist kein Einzelfall: Jedes Jahr geschehen solche Verbrechen Dutzende Male in der Türkei, ohne das viel darüber gesprochen wird. Diesmal wird es anders sein, dafür haben die Sarg tragenden Frauen gesorgt.Dierk Ludwig Schaaf fragt nach, warum Kadriye sterben musste.
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10.02.2006 3sat 14:00 15:00 Warum Kadriye sterben musste - Ein "Ehrenmord" in der Türkei



05.02.2006 Phoenix 18:45 19:15 Das Kreuz unterm Halbmond - Christen in der Türkei
Bischof Wolfgang Huber gehen diese Reformen nicht weit genug. Der EKD-Ratsvorsitzende kritisiert scharf die Ungleichbehandlung von Christen, die mangelnde Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Weigerung der türkischen Regierung, sich mit dem Völkermord an den Armeniern vor 90 Jahren auseinander zu setzen. In dieser Situation sei die Türkei 'kein Baustein für Europa'. Mit dieser Kritik stößt der evangelische Bischof nicht nur die in Deutschland lebenden Muslime vor den Kopf, sondern auch seine christlichen Glaubensbrüder in der Türkei.Wie steht es um die Integration muslimischer Mitbürger in Deutschland? Wie gehen wir um mit den archaischen Begriffen von Ehre und Schande? Wenn muslimische Schüler einer Berliner Schule meinen, der 'Ehrenmord' an Hatun Sürücü sei rechtens, weil sie leben wollte 'wie eine Deutsche' - dann gibt es mehr als Diskussionsbedarf. Quelle

06.02.2006 SWR 22:30 23:15 betrifft "Ehrenmord"
Tatort Esslingen: Ein junger Türke tötet den Freund seiner Schwester mit 40 Messerstichen. Tatort Berlin: Eine junge Türkin wird von ihrem Mann regelrecht hingerichtet. Tatort Djiarbakir: Eine Mutter pendelt zwischen dem Grab ihrer Tochter und der Gefängniszelle ihres Sohnes, der diese umgebracht hat. In allen drei Fällen war das Tatmotiv verletzte Familienehre. In allen drei Fällen waren nahe Verwandte die Mörder: der Vater, die Brüder, die Onkel. 45 Morde wurden in Deutschland in den letzten Jahren 'im Namen der Ehre' verübt. Die Dunkelziffer liegt weit höher. Denn Ehrenmorde werden nicht selten als Unfälle oder Selbstmord getarnt. Und: Häufig wird die Tat von der Familie beschlossen und gefördert.Warum töten junge Türken ihre Schwestern, mit denen sie gemeinsam aufgewachsen sind? Warum bringen Väter ihre Töchter um, warum lassen Mütter das zu? Warum folgen alle alten Traditionen, die aus der Heimat ihrer Eltern oder Großeltern stammen, obwohl sie selbst in Deutschland aufgewachsen, ja geboren sind? Warum ist die Verteidigung der Ehre mehr wert als ein Menschenleben? Warum gehört zum Bild von Männlichkeit auch Gewalt? Wie werden die Jungen von ihren Müttern und Vätern erzogen, dass sie keinen anderen Ausweg sehen, als ihre Schwestern zu schlagen oder gar zu töten?Susanne Babila ist durch Deutschland und die Türkei gereist, sprach mit jungen Türkinnen, auch mit einer Frau, deren Brüder ihren Freund umbrachten, mit Männern, deren Frauen getötet wurden und vor allem mit jungen Türken, die in Deutschland aufwuchsen und trotzdem dem Druck uralter Mannbarkeitsriten ausgeliefert sind.
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10.02.2006 arte 19:00 19:45 Im alten Herzen der Türkei
Zur Zeit der alten Griechen war der Vulkan Anthäos, der heute Ercias Dagh heißt, das Zentrum der Naturschönheiten Kappadokiens. Zwar ist der Vulkan seit langem erloschen, aber die riesigen Mengen vulkanischer Asche und Trümmer, die er hinterlassen hat, haben sich zu einem bemerkenswerten Gestein verfestigt. Die geothermische Energie des Magmaherds in der Tiefe beheizt unter anderem die heißen Quellen von Pamukkale. Pamukkale, zu Deutsch Baumwollschloss oder Watteschloss, wird eine Landschaft genannt, die den alten Griechen heilig war. Vulkanisch erhitztes Wasser, das reich an Kohlendioxid ist, strömt aus einer tiefen Spalte. Der Steilhang, über den die Quellhochebene in die fruchtbaren Niederungen des Mäanderflusses übergeht, ist vom Kalk, den das warme Wasser hinterlässt, wie die Wände einer Tropfsteinhöhle geschmückt. Im flachen Becken staut sich das Wasser und bildet eine natürliche Wassertreppe. An die griechische Zeit erinnern Ruinen und Grabmäler, die vom Kalk überkrustet werden. Göreme liegt weiter im Osten. Tal der tausend Türme wird diese Landschaft genannt. Der beherrschende Berg in der Ferne ist und bleibt der Ercias Dagh. Der Tuff hat sich zu standfestem Gestein verhärtet. In den Tuff hinein haben die Bewohner seit alter Zeit Wohnhöhlen gebaut. Die sind im Sommer kühl und im Winter angenehm warm. Das Tuffhochland wird von Reihen heraus gewitterter Tufftürme gesäumt. Nicht wenige wurden in früherer Zeit von Eremiten bewohnt, in einigen nisten noch heute die Tauben der Bauern. Auch Kirchenräume aus christlicher Zeit umhüllt der Tuff. In den Zeiten, als räuberische Völker wie die Assyrer das Land heimsuchten, um die Bewohner in die Sklaverei zu verkaufen, verschanzten sich die Menschen dieses Landstrichs bis zu sieben Stockwerke tief im vulkanischen Tuff. Unterirdische Städte entstanden, Fluchtburgen, vor deren Eroberung auch die entschlossensten Krieger zurückschreckten. Es gab Gemeinschafträume und kleinere Zimmer, Keller und Vorratsbehälter. Selbst Weinpressen und Viehställe und sogar Friedhöfe existierten im Untergrund. Die Hüllen jener Zeit sind erhalten. Die Gänge und Räume im Tuff, die tiefen Brunnen, die der Wasserversorgung und der Belüftung dienten, gibt es bis heute. Eine geheimnisvolle Welt, die in Sagen und Märchen einen Widerhall findet.
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17.02.2006 arte 17:20 18:05 Im alten Herzen der Türkei


12.02.2006 WDR 16:25 16:55 Zwischen Köfte und Kartoffeln - Eine deutsch-türkische Familie
40 Jahre Deutschland, 37 Jahre Ehe, 4 Töchter. Bülent Baskurt ist ein türkischer Einwanderer der ersten Generation. Geboren in der Türkei, aber seine Heimat ist das Ruhrgebiet. Hier hat der Rentner über 30 Jahre als Bergmann gearbeitet und hier lebt er mit seiner deutschen Frau Christa in einem eigenen Haus. Eine deutsch-türkische Familie. Eine christlich-muslimische Ehe. Zwei Kulturen unter einem Dach.Schon der Start in die Beziehung war schwierig. Die Eltern waren dagegen und das junge Paar selbst hat auch schnell gemerkt, dass eine 'Multi-Kulti Ehe' ein Abenteuer ist: Unterschiedliche Speisepläne, aufeinander treffende Wertvorstellungen und die schwierige Kindererziehung. Ein Eheleben zwischen Streit, Kompromiss und Versöhnung. Ein ständiger Kampf, aber der hat sich gelohnt. Die schwierige Ehe hat bis heute gehalten.Eine Herausforderung, die ihre junge Tochter Canin mit ihrem deutschen Mann Björn noch vor sich hat. Denn mit der Hochzeit kamen auch die ersten Diskussionen: In der Kirche, oder in der Moschee? Wird der kleine Sohn Justin eigentlich Moslem oder Christ? Wird er beschnitten, oder nicht? Feiert die junge Familie Weihnachten oder das muslimische Zuckerfest?'Zwischen Köfte und Kartoffeln' zeigt den Alltag einer deutsch-türkischen Familie, gibt Einblicke in das Leben von drei Generationen und geht der Frage nach, was sich im Leben multikultureller Paare über die letzten Jahrzehnte verändert hat.
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14.02.2006 WDR 11:45 12:15 Zwischen Köfte und Kartoffeln - Eine deutsch-türkische Familie


13.02.2006 arte 13:00 14:00 WunderWelten - Mit dem Kamel auf der Seidenstraße (1/2)
Was einst ein Traum war, ist für einen amerikanischen Regisseur und drei türkische Fotografen Wirklichkeit geworden. Entlang der antiken Seidenstraße haben sie mit einer Kamelkarawane eine einmalige Reise unternommen. 11.000 Kilometer weit reisen sie durch sechs Länder und halten dabei fast in jedem Ort an. Von Dörfern in Zentralasien, deren Bewohner sich nichts sehnlicher wünschen als die Rückkehr der Sowjets, bis hin zu Staatschefs, die in den Reisenden willkommene Boten der Demokratie sehen, berichtet die Dokumentation über Veränderungen in diesem Teil der Welt. In 15 Monaten entstanden so 200 Stunden mit der Digitalkamera aufgenommenen Rohmaterials, aus dem eine zweiteilige Dokumentation zusammengestellt wurde.Im ersten Teil steht eine persönliche Reflexion über die innere Dynamik der Gruppe im Vordergrund. Die Autoren werfen vor allem einen selbstkritischen Blick auf das Entstehen der Dokumentation.
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14.02.2006 arte 13:00 14:00 WunderWelten - Mit dem Kamel auf der Seidenstraße (2/2)

Was einst ein Traum war, ist für einen amerikanischen Regisseur und drei türkische Fotografen Wirklichkeit geworden. Entlang der alten Seidenstraße haben sie mit einer Kamelkarawane eine einmalige Reise unternommen. 11.000 Kilometer weit reisen sie durch sechs Länder und halten dabei fast in jedem Ort an. Von Dörfern in Zentralasien, deren Bewohner sich nichts sehnlicher wünschen als die Rückkehr der Sowjets, bis hin zu Staatschefs, die in den Reisenden willkommene Boten der Demokratie sehen, berichtet die Dokumentation über Veränderungen entlang des traditionellen Handelsweges. In 15 Monaten entstanden so 200 Stunden mit der Digitalkamera aufgenommenen Rohmaterials, aus dem eine zweiteilige Dokumentation zusammengestellt wurde.Im Mittelpunkt der zweiten Erzählung stehen die Dörfer und ihre Menschen entlang der Route vom chinesischen Xian über Kirgistan, Turkmenistan und den Iran bis hin zur Endstation Istanbul.
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24.02.2006 Phoenix 09:30 10:00 Köstlicher Orient - Kostproben aus dem Morgenland (1/4)
Nicht selten gehörten mehr als hundert kleine Speisen zur Meze-Tafel, denn ein türkisches Sprichwort besagt: 'Wenn nichts übrig bleibt, war es nicht genug.' Getrunken wurde zur Meze-Tafel meist der türkische Anisschnaps, der Raki. Nicht selten tranken sogar die Würdenträger des osmanischen Reiches Raki, sogar unverdünnt, denn unverdünnt sieht Raki aus wie Wasser. Chronisten klagten damals, Rechts- und Religionsgelehrte 'trinken wie die Landsknechte'.
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24.02.2006 Phoenix 11:00 11:30 Köstlicher Orient - Reichtum dreier Meere (2/4)
Nach und nach wurden Fischgerichte eine besondere Spezialität der türkischen Küche. Während aber bei vielen anderen Gerichten noch heute Jahrhunderte alte Traditionen gepflegt werden, versucht man sich beim Zubereiten von Fisch mit frischer Kreativität. Gleichzeitig versuchen junge Winzer, den Weinanbau am Marmarameer wieder zu kultivieren. Der war dort schon vor gut 2.000 Jahren berühmt, als Alexander der Große in dieser Gegend zum ersten Mal auf den asiatischen Kontinent übersetzte. Quelle

24.02.2006 Phoenix 13:30 14:00 Köstlicher Orient - Die Süßigkeiten des Serail (3/4)
Schon im 18. Jahrhundert schwärmten Reisende aus Europa von den herrlichen Süßspeisen der türkischen Küche, die geheimnisvolle Namen tragen wie 'gewundener Turban', 'Sultan', 'Serail', 'Frauennabel' oder 'Nachtigallennest'. Sie sind traditionell verbunden mit besonderen Familienfesten, mit religiösen Feierlichkeiten. Das Ende der Fastenzeit etwa wird mit dem 'Zuckerfest' gefeiert. Quelle

24.02.2006 Phoenix 18:45 19:15 Köstlicher Orient - Die gottgefällige Trunkenheit (4/4)
Heilige Männer jedoch hielten Kaffee und Tabak wegen ihrer anregenden Wirkung für unvereinbar mit dem Islam. Doch schließlich wurde der Kaffee zum 'Wein des Orients'. Sogar die Wiener haben den Kaffee von den Türken kennen- und schätzen gelernt, besagt die Legende. Zum Kaffee gehört der Tabakgenuss, die Wasserpfeife. Noch heute ist der Kaffee zusammen mit der Wasserpfeife in einem traditionellen türkischen Kaffeehaus eine besondere Art des Zusammenseins.
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Yadira

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25.02.2006 Vox 17:00 -17:55 Wolkenlos – Rund um die türkische Ägäis


Seit Jahren steht die Türkei bei deutschen Urlaubern ganz hoch im Kurs. Ein fast unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, jede Menge Kultur, türkisblaue Buchten, farbenprächtige Bazare, luxuriöse Hotels - es gibt viele starke Argumente für einen Urlaub an der türkischen Ägäis.

Ferien in der Türkei können wirklich vielfältig gestaltetet werden: morgens die antiken Stätten von Milet besuchen, mittags ein Bad im Mittelmeer, nachmittags auf den Basaren shoppen und abends in der Open Air-Disko die Hüften kreisen lassen.

Von April bis weit in den Oktober ist die Türkei ein ideales Badeziel für die ganze Familie. In den übrigen Monaten lockt vor allem die Kultur des Landes und nicht zu vergessen: die Landschaften, die Mountain-Biker, Wanderer, Ballon- und Wildwasserfahrer in ihren Bann ziehen.

Jedem Urlauber kann man getrost raten: das Hotel auch mal verlassen und auf Erkundungstour gehen - das lohnt in der Türkei!

Die WOLKENLOS Highlights

- All-Inclusive-Urlaub in der Türkei auf dem Prüfstand: Wir begleiten eine Familie auf Schritt und Tritt

- Blaue Reise: Die Türkische Ägäis ist das Top-Revier der beliebten Kreuzfahrt

- Halikarnas: Die berühmteste Disko der Türkei zieht Partypeople und Jet Set gleichermaßen an. WOLKENLOS ist mittendrin...

- Mary fragt nach auf dem Basar: Ist die Türkei immer noch so preiswert?

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26.02.06 04:05 -05:00 Wolkenlos
01.03.06 04:20 -05:15 Wolkenlos
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